BZ vom 16.12.2006
Kann der Weihnachts-Mann ein Krebskind trösten?
Auf der Kinderstation im Helios-Klinikum Buch gab es Geschenke für kleine Patienten
Von KATHRIN REISINGER

Die Kinder der Station 117 D. Der Weihnachtsmann macht die kleinen Patienten mit Geschenken glücklich.
Foto: Heike Niemeier
Sie haben Leukämie, Blastome oder Tumore. Sie lassen tapfer die Chemotherapie über sich ergehen, Bestrahlung oder Operation. Die Kinder der Krebsstation im Helios-Klinikum Buch.
Gestern kam der Weihnachtsmann auf die Station, um auch die Kinderseelen ein wenig zu heilen. Er brachte viele Geschenke und bekam sogar selbst etwas zurück - das schönste Kinderlachen der Welt.
Isabella (10) aus Niederlehme wurde im Juli das rechte Bein amputiert. Danach folgten unzählige Chemotherapien. Ein Knochenkrebs drohte, den ganzen Körper zu befallen. Jetzt läuft die Kleine schon flott mit einer Prothese über den Flur. Der Krebs ist besiegt, hoffentlich für immer. "Am liebsten spiele ich mit Emily Erdbeer. Und diese Anziehpuppe habe ich heute wirklich bekommen", freut sich das Mädchen. Und ob der Weihnachtsmann trösten kann!
20 Firmen spendeten für die Geschenke
Auch den kleinen Tim (3) machte das lang ersehnte Monster-Spiel überglücklich. Mama Jenny: "Tim hat seit 9 Monaten einen Weichteiltumor, bekommt jetzt eine hochdosierte Chemo." Der Besuch vom Weihnachtsmann lenkte Tim wenigstens kurz von den bevorstehenden Strapazen ab. Für die Geschenke hatte die Initiative "Berliner Unternehmen helfen krebskranken Kindern" getrommelt. Zwanzig Firmen haben gespendet. Und die Gründer vom Bus Verkehr Berlin (BVB) brachten selbst den Weihnachtsmann mit.
Nun rufen sie alle Berliner Unternehmen auf mitzumachen, die krebskranken Kinder unserer Stadt zu unterstützen.
Kontakt: www.kinderlaecheln.com.
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